Das ist Berlin, Mann!

Sollte ich irgend wann mal keine Apps mehr klöppeln, dann ziehe ich mit dem Ollerum auf eine kleine schwedische Insel und schreibe Geschichten und Drehbücher. Oder ich ziehe weiter durch Berlin und knipse in der Gegend rum…

That’s Berlin, Man! BerlinPics

Was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein?

Was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein, wenn man von jemanden angeheuert wird, damit er einem (und seinem Partner) bei einem Projekt hilft, von dem man weiß, dass er sich das Geld dafür bei seiner Schwiegermutter leihen musste und man für sechs Monate lang dann unterm Strich mehr hatte, als der Kerle, der eh schon 16 Stunden am Tag gearbeitet hat, um die Schwiegermutter zurück zahlen zu können, sich dann erst man einen dicken Mac von dem Geld kauft, sechs Monate lang nichts tut, wenn man die Arbeit abliefern muss erst mal einen Monat lang nach Polen verpisst und die Leute, die sich auf ihn verlassen haben, im Regen stehen lässt. Die mussten dann die Arbeit zusätzlich in weniger als drei Wochen nachholen, weil sich andere auf sie verlassen haben.

Und anstatt es dann irgendwie wieder in Ordnung zu bringen, da fängt man dann an ein App nach dem anderen zu klauen und nachzubauen. Nebst Namensgebung und Aufmachung.

Ernsthaft – was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein? Auf jeden Fall schon mal ein völlig unkreatives.

Und eines, dass dann demnächst die zweite Klage am Hals hat. Ich mag meine Anwältin, der gönne ich jeden Cent. Und auch wenn Recht in unserem Land nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und mehr mit Glücksspiel:

Karma is a bitch!

Liebe Leser dieser kleinen Seite und Käufer meiner Software, ich kann euch nur bitten nichts von diesem Arschloch zu kaufen und es allen anderen, die ihr kennt, weiter zu erzählen. Es soll noch Menschen mit Anstand geben.

Danke.

Die Sache mit der Bearbeitung

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Wo wir heute gerade bei dem Thema sind, gibt es gleich auch noch mal ein bisschen Eigensenf.

Es geht ja gerade mal wieder hoch her, was das World Press Photo Contest Siegerbild angeht. Da haben ein paar Menschen mit zuviel Langeweile und keiner eigenen kreativen oder gar lebensgefährlichen Arbeit also mal wieder ein Bild untersucht.

Und oh Wunder – es wurde bearbeitet. Nein so was aber auch. Das hätte ich euch auch ohne Software erzählen können. Und dies nicht nur, weil man es bei diesem (und in meinen Augen nicht wirklich guten Bild) auf Anhieb sehen kann – nein, es gibt einen viel, viel simpleren Grund:

Jedes Bild ist bearbeitet. Punkt.

Jedes jemals geschossene und entwickelte Bild ist bearbeitet. Schon immer. Und dies auch völlig unabhängig davon, ob es sich um eine alte und so was von analoge Silberplatte handelt, ein tolles Schwarz-Weiß-Bild auf einem guten ORWO Film oder ein völlig aus Einsen und Nullen bestehendes Bild im Web.

Schon mal was von Belichtung, Ausschnitt, Abwedeln und dergleichen gehört?

Ich habe meine ersten Bilder noch selber entwickelt. Ja, so alt bin ich. Und ich habe Unsummen verbraucht, bis ich mit meinen eigenen Rezepturen für die Entwicklerflüssigkeiten zufrieden war. Damit man Farben hatte, die so gar nicht waren. Für Stimmungen von denen die doofe Kamera aber auch so gar nichts wusste.

Nicht davon zu reden, wie viele Meter man vom guten Ilford Papier verschwenden musste, bis man mit dem Ergebnis zufrieden war.

Jedes dieser wichtigen Bilder, die sich in unser kollektives Gehirn gebrannt haben, ist bearbeitet. Damals waren die Mittel nur andere, dienten aber alle dem selben Zweck:

Man erzählt eine Geschichte. In aller Regel durch Verdichtung. Hervorhebung des Wichtigen, Ausblenden der Nebensächlichkeiten.

Der gefallene Soldat im Spanischen Bürgerkrieg? Bearbeitet!
Das Hissen der Sowjet-Flagge auf dem Brandenburger Tor? Bearbeitet!
Der Soldat, der in den Westen hüpft? Bearbeitet!
Das nackte, verbrannte vietnamesische Mädchen? Bearbeitet!

Die Mittel haben sich geändert und was heute mittels Digitalkameras und Aperture, Lightroom und Photoshop möglich ist – ist unglaublich, toll und besorgniserregend zugleich.

Alle, die nicht so alt sind wie ich, nehmen weitgehend unbearbeitete Bilder mittlerweile schon als ‘falsch’ und ‘künstlich’ war. So weit ist es schon.

Aber jetzt ein Fass aufzumachen, weil ein Fotograf/Reporter seinen Job gemacht hat und was von Realität oder Objektivität zu faseln ist genau so lächerlich, wie schon all die anderen Jahre davor.

Und wie im nächsten Jahr wieder.

Könnten wir bitte lieber mal darüber reden, wie ein so schlecht bearbeitetes Bild gewinnen konnte?

Der weniger als Fünf-Sekunden Bildbearbeiter

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So sieht es doch aus:

Ja, wir alle brauchen ab und an Photoshop.
Häufiger brauchen wir Programme, wie Pixelmator oder Acorn.

Aber für die restlichen 97 % wünschen wir uns immer ein viel einfacheres, ein viel schnelleres Programm.

Und ab sofort gibt es eines!
Quick and Dirty ist für genau diese zeitraubenden und immer wiederkehrenden Aufgaben.

Quick and Dirty Webseite
Quick and Dirty laden
Quick and Dirty erwerben

Kommt bloß hinterher nicht heulend angerannt

Menschen sind so doof. Schon immer gewesen und es wird sich auch nichts mehr dran ändern. Es gibt da so feine Untersuchungen, wie Gier und Sexualtrieb zusammen hängen; also beides das Gehirn aussetzen lässt.

Und am Morgen danach wundert man sich dann.

Manchmal kommt der Morgen auch etwas später. Für die meisten von euch in ein paar Jahren, schätze ich mal. Mit den Meisten meine ich all jene, bei denen der Geiz das Blut aus dem Hirn abzieht.

Wenn ihr dann nämlich eines Morgens neben euren leergesaugten Streamingdiensten aufwacht und feststellt, dass alles nur ein billiger Traum war und euch nichts bleibt.

Und ihr könnt euch gewiss sein, dass ihr die letzten Nächte vor dem Erwachen auch nur noch Retortenklänge zum Einschlafen vorgespielt bekommen habt, denn Google wird garantiert noch beschissenere Deals – also beschissen für die, die einst mal Geld dafür bekommen haben, kreativ zu sein – ausgehandelt haben, als schon Spotify und Co. Und wer da das Geld abbekommt und was die für Musik abliefern, das wissen wir auch eigentlich alle.

Aber wenn das runde Teil am einen Ende des Körpers keine Blut mehr hat, dann geht das einem am anderen runden Ende des Köpers gewaltig vorbei.

Erstaunlich finde ich ja nur, dass da trotzdem immer noch so viele in der Lage sind, die tollsten Ausreden und Rechtfertigungen zu finden. Soweit haben wir es mit der Blutleer schon geschafft.

Kommt bloß hinterher nicht heulend angerannt und erwartet Mitleid von mir. Ich lache euch jetzt schon aus und werde dies dann garantiert erst Recht tun …

Google Play Music All Access

Word war gestern

Heute nimmt man Write 2. Und dessen neuste Aktualisierung wurde gestern von Apple zugelassen und es handelt sich um eine umfangreiche. Unter anderem habe ich am Zooming gearbeitet, der Listenfunktion, der iCloud Integration, der deutschen Lokalisierung und noch vielen anderen Dingen …

Write 2 Webseite
Write 2 laden
Write 2 im Mac App Store

Euch ist nicht zu helfen!

Ich muss das jetzt leider noch mal in aller Deutlichkeit sagen. Wer immer noch nicht Apples beste ‘Erfindung’ des letzten Jahrzehntes benutzt – dem ist nicht mehr zu helfen! Und nein, ich meine weder das iPhone, noch das iPad und schon gar nicht das bescheuerte Reminders App.

Ich rede von der Time Machine!

Die rettet mir zehn Mal im Monat den Arsch. Manchmal sogar zehn Mal in der Woche. Und ich bin mir sicher, dass es sogar schon solche Tage gegeben hat.

Und da gibt es im Jahre 2013 immer noch Webhandwerker, Schreiberlinge, Fotografen, Heilpraktiker und was es noch so alles gibt, die haben noch nie in ihrem Leben ein Backup gefahren. Oder sie haben ein einziges, welches auf dem Stand kurz nach dem Mauerfall ist.

Es ist nie die Frage ob die Festplatte kaputt geht – sondern wann. Und ja, dies gilt auch für diese komischen neumodischen SSD Dinger.

Und Tot Nummer 1 für Rechner ist nach wie vor Kaffee, Wasser, Orangensaft und die doofe Schwerkraft. Geklaut werden die komischerweise auch immer noch.

Und der mit Abstand simpelste Grund für Datenverlust ist immer noch der Depp vor dem Computer. Und das mit so einem gewaltigen Abstand gegenüber schnödem Hardware-Versagen, das glaubt ihr gar nicht. Nein, wirklich. Ihr glaubt das nicht.

Denn sonst würdet ihr nicht immer noch so dermaßen fahrlässig mit eurer Lebensgrundlage umgehen. Ja, eure Designs, Texte, Bilder sind eure Lebensgrundlage.

Auch wenn es ein wenig besser wird. Ungefähr 70 Prozent aller Menschen, die mir schreiben (natürlich wenn es längst zu spät ist) haben in ihrem Leben noch nie eine Sicherung angelegt.

70 Prozent. Im Jahre 2013. Journalisten, Webhandwerker, Schreiberlinge, Heilpraktiker und all die anderen.

Euch ist nicht zu helfen!

Wenn Stille gar nicht gut ist

Ich persönlich liebe Stille. Menschen, die die Klappe halten können, sind mir die liebsten. Ich weiß nicht, wie oft ich schon in meinem Leben umgezogen bin, weil mir die Nachbarn auf den Sack gegangen sind und wenn ich genug gespart habe, dann ziehe ich auf eine kleine schwedische Insel um; mit nur einem Haus drauf und ganz vielen Fischen für den Ollerum.

Aber manchmal, da ist Stille doch nichts Gutes. Wenn man gerade was gesagt hat und alle schauen nur betreten unter sich, zum Beispiel.

Oder wenn man der Technologie- und Innovationsbetrieb Nummer 1 der Welt ist und man hört nichts. Seit Wochen und Monaten.

Und nein, das hat nichts mit Geheimniskrämerei zu tun. Denn früher – also noch letztes Jahr – da haben wir die Stille mit Gerüchten und verwackelten Aufnahmen von langweiligen Elektroteilen aufgefüllt.

Und dieses Jahr so?

Mein Gott – wir verkaufen, kriegen verkauft und – um Himmelswillen – wir lesen sie auch noch, die Nachrichten über Windows 8 Verkaufszahlen und den Geschmack von Cola …

Es gibt mal wieder ein Schreibtischbild

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Mac Wallpaper
iPad Wallpaper
iPhone 4 Wallpaper
iPhone 5 Wallpaper

Kleiner Zahlennachtrag

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Weil es ja immer noch Leute gibt, die immer behaupten, ich würde immer so maßlos übertreiben. Hatte ich heute im Eingang. Hatte also mal wieder maßlos untertrieben. Und dann bitte auch dran denkend, dass dies nicht mal die Zahlen für einen Selbständigen mit Privatversicherungen, privater Altersvorsorge und vor allem mit ‘Spitzensteuersatz’ sind, der kein Konto in der Schweiz hat und nicht mal Spenden- und Speisenquittungen aufhebt.

Dafür aber gerne isst und spendet …

Eine Bio, die ich ausnahmsweise mal mag

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Über die Grünen, die lieben Steuern, Gerechtigkeit und gescheites Trinkgeld

In meiner wichtigen Zeit – also alles zwischen: Ich höre nicht mehr auf Eltern, Lehrer und Co und ich bin so alt, dass ich nur noch meine eigene Meinung gelten lasse und diese auch ungefragt jedem anderen aufdrücke (ach, was ist Bloggen doch so toll) – da hatte ich das große Glück, sehr oft von Menschen umgeben zu sein, die großartige Vorbilder waren.

Vorbilder in ganz vielen Bereichen. So auch beim Thema Geld und Gerechtigkeit. Und mit Gerechtigkeit meine ich vermutlich etwas anderes als die meisten anderen, mit denen ich mich so unterhalte.

Wenn wir früher um die Häuser zogen, dann hat der bezahlt – oder mehr bezahlt – der gerade Geld hatte. Punkt. Und wenn gerade keiner Geld hatte, dann ist uns etwas anderes eingefallen. Manchmal haben auch die, die es sich hätten leisten können, auf Dinge verzichtet, um etwas zusammen mit denen zu machen, die von Haus aus eher weniger hatten.

Und die haben dann im Gegenzug manchmal Termine an bestimmten Tagen gehabt, die sie leider nicht verschieben konnten, damit die aus den anderen Häusern auch Dinge tun konnten, die nun mal eine Menge Geld kosteten.

Und das Wochenende drauf ist man dann wieder gemeinsam um die Häuser gezogen und hat zusammen gelegt.

Das klappt nicht immer, das klappt nicht mit jedem und das hat natürlich auch manchmal für Unmut auf beiden Seiten des Geldbeutels gesorgt. Aber irgendwie haben wir es fast immer geschafft, das größere Ganze im Auge zu behalten.

Dieses zusammen Sein, zusammen Spaß Haben und sich gegenseitig Respektieren und Helfen ist bei mir hängen geblieben. Und ich war im Laufe meines Lebens schon oft genug auf beiden Seiten des Geldbeutels und für mich ist es eine Selbstverständlichkeit zu zahlen, wenn ich gerade kann. Da wird auch kein Aufheben drum gemacht und das hat auch nichts mit Erwartungen von Gegenleistungen oder gar Dankbarkeit zu tun.

Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Und wie das mit allen Selbstverständlichkeiten so ist – man hat sie entweder gelernt – oder nicht. Ich bin froh, dass ich es habe.

Drum ist die Grundidee (die ja auch nun wahrlich nichts Neues ist), dass auch in einem Staat die aus der einen Sorte (Seite) Häuser für die aus der anderen Sorte (Seite) mit zahlen, wenn sie können, eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit.

Das Problem ist nur, dass dies nur funktioniert, wenn man es gelernt hat und wenn man den Sinn erkennen kann.

Und liebe Grüne, den kann ich bei euch nun leider nicht. Vom Lerneffekt mal ganz abgesehen.

Wenn uns früher einer, auf den wir aus Prinzip nicht hören wollten und konnten, gezwungen hätte, unser Geld einfach so abzugeben, dann hätten wir aber gekotzt. Und das zu Recht.

Und vor allem hätten wir uns gefragt, was der Scheiß soll, wenn gerade die, mit denen wir um die Häuser ziehen, wenn also gerade die, die schon freiwillig und gerne mal die Zeche für uns zahlen, uns mit auf die Loveparade oder die MayDay oder den Winterurlaub nehmen, auf einmal nicht mehr das Geld haben, eben genau dieses zu tun.

Genau das ist nämlich das größte Problem bei eurem halbgaren und undurchdachten Wahlkampfgeschwätz.

Von einem verdientem Euro bleiben mir unterm Strich knapp 40 Cent. Und zwar jetzt. In diesem Augenblick. Es ist eine grobe Rechnung, sie stimmt nicht bei jedem Euro und bei jeder Sache. Aber im großen Ganzen haut es ganz gut hin. Dies ist natürlich auch so, weil ich im Vergleich ein paar mehr Euro nach Hause bringe, als die meisten Menschen in Deutschland; man bei mir also eh schon mehr abschöpfen kann und dies ja auch nicht zu knapp tut.

Der Staat und die EU und alles, was noch so dran hängt, bekommen also schon ungefähr 60 Cent von jedem Euro von mir. Und das wird vielen so gehen, die genau in eurem (ich spreche hier die Grünen an) ‘anvisierten Bereich’ fallen.

Aber genau dieser Bereich ist es, der nicht nur beim Netto einkaufen geht und auf den beschissenen und runtergewirtschafteten ÖPNV angewiesen ist, den sich viele schon gar nicht mehr leisten können.

Wir sind diejenigen, die nicht nur gebrauchte Autos kaufen, die noch Essen gehen können, die noch zu Friseuren gehen können, die mehr als 1,20 die Stunde verdienen, die noch Klempner, Maler und Bäcker bezahlen können, die Berufe wie Schuster und Schneider noch kennen und bezahlen können, weil sie keine Klamotten aus abgebrannten und eingestürzten Fabriken anziehen wollen und noch eine andere Chance haben. Wir sind die, die sich das Unterstützen der kleinen Wirtschaft um die Ecke, im Stadtteil überhaupt noch leisten können.

Ich zum Beispiel mache das gerne und bewusst. Und vor allem mache ich das eigentlich auch, ohne überhaupt viele Worte darüber zu verlieren (eigentlich hattet ihr gelesen?).

Solltet ihr eure ‘Pläne’ tatsächlich umsetzen können, dann sieht das schon etwas anders aus. Natürlich werde ich nicht verhungern. Ich werde vermutlich nicht mal aus meiner überteuerten Wohnung ausziehen müssen. Der Ollerum wird auch immer noch gescheit essen können.

Aber bei all den anderen Dingen wird es Abstriche geben müssen. Unweigerlich. Wenn von einem Euro anstatt 40 Cent nur noch 30 übrig sind (ja, auch das ist wieder sehr grob gerechnet) dann müssen Dinge unter dem Tisch fallen. Und das nicht nur bei mir.

Und das werden dann unter anderem auch die Dinge sein, die ich jetzt noch sehr gerne tue. Also alles um die Ecke, zu anständigen, fairen Preisen mit gescheitem Trinkgeld. Natürlich nicht komplett gestrichen – aber weniger; und zum Teil deutlich weniger.

Und jetzt rechnet das mal hoch auf all jene, die die Grünen im Visier haben. All jene, die eh schon mit den größten Teil in diesem Land bezahlen.

Gerechtigkeit geht aus meiner Sicht anders. Es darf von mir aus, wenn es um das große Ganze geht, gerne auch mal etwas ungerechter zu gehen.

Aber nur, wenn es auch Sinn macht!

Und das macht euer Plan nicht. Und ich bin mir auch recht sicher, dass es nicht daran liegt, dass ich ihn nur nicht verstehe. Und ja, natürlich liegt es auch daran, dass es mich treffen würde. Aber vor allem liegt es daran, dass Dinge, die einseitig die treffen, die eh schon eine Menge stemmen, nichts mit Gerechtigkeit zu tun haben.

Und wenn dies dann auch noch bedeutet, dass man sich selber durchs Knie von hinten ins Auge schießt – dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Langfristig ist mit dem Plänchen keinem geholfen.

Es gibt in Deutschland eine Partei, die hat die meisten Dinge, von denen die meisten Deutschen behaupten, dass sie ihnen wichtig sind und dass sie diese unterstützen würden, in ihrem Programm – komischerweise wählt die nur kaum jemand.

Ja, auch die haben spinnerte Dinge dazwischen. Aber selbst die haben noch mehr Hand und Fuß als dieses Selbstschussprogramm der neuen deutschen Beamtenpartei.

Aber hey, ich sehe das anvisierte Klientel jeden Samstag im LPG Biomarkt um die Ecke. Mich wundert nichts mehr; gar nichts mehr. Da macht der Ausblick, zukünftig wieder öfter im Netto einkaufen zu gehen, fast schon Freude …

Nun, die Sache ist die …

Wer ein Werkzeug, ein Hilfsmittel mit einem Spielzeug verwechselt, der wacht eines Tages enttäuscht auf. Und wie es aussieht, da haben nicht wenige gerade so einen Tag.

Denn dieses ganze Getöse war aus und für die falschen Gründe. Egal wie schön (oder auch nicht) es aussehen mag, wie viele Menschen es besitzen oder besitzen wollen – im Endeffekt ist ein Smartphone oder ein Tablet doch auch nichts anderes als ein Werkzeug, ein Hilfsmittel.

Das Interesse an Spielzeugen verlieren wir sehr schnell. Werkzeuge, Hilfsmittel dagegen benutzen wir weiter. Drum wurden all diese iPhone 5 und iPads die ganze Zeit vielleicht einfach nur in der falschen Verpackung, im falschen Gang verkauft und wir sind alle nur zur falschen Stelle gelaufen. Es kann natürlich auch sein, dass die alle nur dort ausgestellt wurden, weil wir einfach immer nur an der falschen Stelle angefangen haben zu suchen.

Dies würde diese ganze allgemeine Ernüchterung erklären; und ich rede hier nicht über diese dämlichen Aktienwerte. Ich denke auch nicht, dass dies per se eine schlechte Sache ist oder sein muss. Aber man sollte einfach nicht weiter Werkzeuge, Hilfsmittel als Spielzeuge verkaufen. Menschen kapieren nun einmal so schlecht den Unterschied und mögen die Spielzeuge auch viel lieber. Oder denken zumindest, dass sie sie mehr (besser) lieben.

Henne, Ei, iPhone, Spielzeug, Werkzeug – wer weiß das immer schon so genau?

Ich bin ja ganz stark dafür, dass wir uns lieber mal die Salmonellen etwas intensiver anschauen sollten …